Neschwil: Was fällt dir dazu ein?
Ein herziges Dorf, schöne Kindheitserinnerungen. Den sehr steilen Hang Thabord, wo wir im Winter Ski fuhren und wieder «ufeträttlet» sind… rauf und runter und Schanzen gebaut haben. Die 1978 gegründete Frauenfeuerwehr. Seit ca. 30 Jahren bin ich aktiv dabei.
Was verbindet dich mit Neschwil?
Ich bin hier aufgewachsen. Meine ganze Familie, Geschwister, Vater und meine Tiere, wir alle wohnen in Neschwil. Mein Mann Roli Bieri und ich sind sehr glücklich, konnten wir damals mit unseren beiden Kindern Laura und Luca in den neuen Anbau meines Elternhauses einziehen.
Ein besonderes Erlebnis, oder was gefällt dir besonders am Dorf?
Als Grosi, mich als kleines Mädchen mit einem Zettel in den Volg schickte um einzukaufen und ich durfte etwas „chrömle“ – das hat mir sehr gefallen. Oder mit dem Milchbüechli in die Milchhütte ein Glacé kaufen, und natürlich dann auch noch die Milch.
Die Feste in Neschwil bleiben unvergesslich. Das 20-Jahr-Jubiläum der Frauenfeuerwehr, mit der ganzen Belegschaft und einigen Gründungsmitgliedern. Das Dorfbrunnen-Fest, die Zivilgemeinde-Feiern, immer ein schönes Beisammensein. Es wurde viel gelacht und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.
Was wünschst du dir für die Zukunft für Neschwil?
Ein Zusammenleben mit Toleranz, Respekt und Grosszügigkeit. Ein wohlgesinntes Miteinander. Dass das schöne und intakte Dorfbild erhalten bleibt.

