Neschwil: Was fällt dir dazu ein?

«Dörfli, bisch mis Glück, mis Hei, mi Läbtig la di nöd allei». Wir werden reich beschenkt von der Natur, wenn wir ein Auge dafür haben. Die wunderschönen Felder, Wiesen und Wälder, den Ausblick aus meinem Stubenfenster, mit Blick auf den Säntis, Gyrenbad, Schnurrberg und immer wiedermal wunderschöne Regenbogen – das ist meine Welt.

Was verbindet dich mit Neschwil?

Meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, habe die Schule besucht. Bin verwurzelt mit Hof, Land und Wald.

Ein besonderes Erlebnis oder was gefällt dir besonders am Dorf?

Ein ganz wichtiger Ort ist für mich der Eggbühl, mit dem wunderschönen Blick auf unser Neschwil. Ein bleibendes Erlebnis war, als ich als junger Mann mit meinem Bruder zwei vom Schauenberg herkommende Gasballone erblickte. Einer von ihnen fuhr tiefer und schien immer mehr Richtung Flughafen abzuweichen. Er rief um Hilfe und bat uns das heruntergelassene Seil zu packen. Es war ein fast unmögliches Unterfangen. Aber auf dem Feld Richtung Reiti gelang es uns das Tau um einen Baum zu wickeln. So konnte der Ballonfahrer das Gas ablassen und notlanden. Seine geplante Fahrt nach Paris war somit unterbrochen.

Was wünschst du dir für die Zukunft für Neschwil?

Möglichst lange in diesem schönen Ort leben zu können. Dass immer wieder junge Familien mit Kindern sich von der Lebensqualität unseres Dorfes begeistern lassen und hier ihr Leben verbringen wollen. Lebendig und friedlich soll es bleiben.