Neschwil: Was fällt dir dazu ein?

Schon der Name ist sehr speziell Neschwil – nicht Nashville Tennessee, aber auch sehr «countrylike». Ein friedliches Dorf mit Säntisblick von der Tolle oder dem Eggbühl aus. Man ist schnell überall, aber ich komme immer wieder gerne nach Hause zurück.

Was verbindet dich mit Neschwil?

Meine Kindheit. Meine Heimat. Meine Familie. Ich hatte das Glück von «Hüsli-Grosi » das Haus zu übernehmen, und wohne jetzt in nächster Nähe zu meiner Familie. Ich denke, wir Kinder waren die Ersten, die in den 70er Jahren schon ein Trampolin zuhause hatten. Dank unserem Vater Kurt Meili, der damals die Trampolingruppe Wislig gründete. Für den Auftritt auf dem Eggbül am 1. August mussten wir mit Lehrer Weber die Lieder jeweils auch in den Sommerferien üben. Jedes Kind erhielt einen Cervelat als Belohnung. 

Ein besonderes Erlebnis oder was gefällt dir besonders am Dorf?

Wir Kinder spielten viel Völkerball auf der Strasse. Das war damals noch möglich. An der Fasnacht haben wir uns jeweils verkleidet und gingen von Haus zu Haus. Gabi, verkleidet als Bäckerin, mit einem Teig in der Schüssel und ausgerechnet in dieser Schüssel landeten viele Konfettis… Der Teig war plötzlich bunt, und Gabi fand es nicht so lustig…

Was wünschst du dir für die Zukunft für Neschwil?

Dass es so friedlich bleibt und dass man sich offen begegnet. Seit drei Jahren treffen sich die Frauen einmal im Monat im Freihof. Ein neuer Brauch, den ich als Treffpunkt sehr schätze, und ich hoffe dass er noch lange bestehen bleibt.