Neschwil: Was fällt dir dazu ein?
Immer habe ich gesagt: Ich wohne in einem Winterkurort. Früher waren die Winter noch sehr streng. Wir waren sehr beschäftigt im ganzen Dorf mit der Schneeräumung, auch mit Ross und Pfadschlitten. Man half einander.
Was verbindet dich mit Neschwil?
Ich bin hier auf einem Bauernhof mit einem Bruder und einer Schwester aufgewachsen. Die Spaziergänge früher mit meinem Hund Max. Die wunderschönen Wolkengebilde am Himmel, Nebelstimmungen über dem Dorf und die Verbundenheit mit der Natur bedeuten mir alles.
Was schon lange zu meinem Leben gehört ist der Garten. Früher war es ein Gemüsegarten mit Blumen, heute ist es ein Blumengarten mit Gemüse. Schon seit ich denken kann, lebe ich vom Gemüse aus meinem Garten.
Ein besonderes Erlebnis oder was gefällt dir besonders am Dorf?
Schon ein paarmal bin ich in ferne Länder gereist. Neuseeland hat mir gut gefallen und ich habe mir vorgestellt, so muss die Schweiz vor 300 bis 400 Jahren ausgesehen haben – pure Natur. Heute weiss ich, ich muss nicht mehr fortreisen, denn ich finde, es ist nirgendwo schöner als in Neschwil.
Was wünschst du dir für die Zukunft für Neschwil?
Dass es im Dorf friedlich und lebendig weitergeht und diese Oase erhalten bleibt. Dass ich noch viele schöne Jahre in meinem Garten wirken und mich an den Blumen und den Gesprächen über den Gartenhag erfreuen kann.

