Neschwil: Was fällt dir dazu ein?

Mit Neschwil bin ich tief verwurzelt. Bin hier geboren und seit 89 Jahren lebe ich hier. Die lieben und aufgestellten Menschen rundherum.

Was verbindet dich mit Neschwil?

Zuerst mein Milchlandwirtschaftsbetrieb, dann die Schweinemast und später dann der Ackerbau. 35 Jahre war ich Posthalter. Zusammen mit meiner Frau Irma betrieben wir die Post in Neschwil. Mit meiner Pensionierung wurde die Post Ende Mai 1999 geschlossen.
Der Turnverein hat mir sehr viel bedeuetet. In den Anfängen haben wir in einem Schopf in Neschwil geturnt. Meine Leidenschaft jedoch war das Trampolin-Springen. Ich gründete damals die Trampolinriege. Im Sektionsturnen «Trampolin» wurden wir im Jahr 1983 Schweizermeister.

Ein besonderes Erlebnis oder was gefällt dir besonders am Dorf?

Bis 2009 war Neschwil eine Zivilgemeinde. Von 1998 bis zur Auflösung im Jahr 2009 war ich Präsident. Ich erinnere mich gerne an die Ausflüge. Früher auch mit Ross und Wagen. Bei der Auflösung der Zivilgemeinde reisten wir mit zwei gefüllten Cars nach Jona zum Bächlihof, wo wir alle gemeinsam einen unvergesslichen Tag verbrachten.

Was wünschst du dir für die Zukunft für Neschwil?

Das Neschwil bleibt wie es ist – ein ganz besonderes Dorf.